tado hat sein smartes Wandthermostat neu aufgelegt: Die zweite Generation des “Smarten Thermostats X” ist da und mischt eine zentrale Neuerung unter, die vielen gefallen dürfte. Statt auf drei austauschbare AAA-Batterien setzt der Hersteller nun auf einen integrierten Akku, der per USB-C geladen wird - mit einer Laufzeit, die laut Hersteller deutlich über ein Jahr betragen soll.

Gerade wer sein Zuhause schrittweise smart macht, schaut auf solche Details. Wir ordnen ein, was die 2. Generation bringt, wo die Schwächen liegen und ob sich der Umstieg lohnt.

Das ist neu an der 2. Generation

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Akku statt Batterien: Der integrierte Akku wird per USB-C geladen, kein ständiges Wechseln von Batterien mehr
  • Lange Laufzeit: Eine Ladung soll für mehr als ein Jahr Betrieb reichen
  • Matter & Thread: Das Thermostat nutzt weiterhin den herstellerübergreifenden Standard Matter und das Funkprotokoll Thread
  • Komfortabler: Die Bedienung und das Gehäuse wurden überarbeitet und wirken aufgeräumter

Für alle, die ihr Thermostat einmal eingerichtet haben, fällt zumindest das lästige Batteriewechseln künftig weitgehend weg.

Warum Matter so wichtig ist

Der große Vorteil von tado liegt im offenen Standard. Weil das Thermostat Matter spricht, lässt es sich in die meisten gängigen Smart-Home-Zentralen und Sprachassistenten einbinden - vom iPhone über Alexa bis zu Zentralen, die Matter unterstützen. Das bedeutet: Du bist nicht an eine einzige App oder einen Hersteller gebunden, sondern kannst Geräte verschiedener Marken in einem Ökosystem kombinieren.

Für die Heizung heißt das konkret: Wann immer du das Thermostat einrichtest, kannst du Zeitpläne, Fenster-offen-Erkennung und Absenkzeiten bequem steuern - und sparst dabei nachweislich Heizkosten.

Wo das Thermostat im Alltag glänzt

Ein smartes Thermostat zahlt sich vor allem durch Automatik aus:

  • Fenster-offen-Erkennung: Heizt nicht weiter, wenn das Fenster aufsteht
  • Zeitpläne und Absenkung: Weniger Heizen, wenn niemand zu Hause ist
  • Raum-für-Raum-Steuerung: Fußboden, Wohnzimmer und Schlafzimmer individuell regeln
  • App-Bedienung von unterwegs: Temperatur aus dem Urlaub heraus anpassen

Gerade die Kombination aus Matter, ausdauerndem Akku und smarter Automatik macht das Gerät für Mieter wie Eigentümer gleichermaßen interessant.

Stärken und Schwächen im Überblick

Stärken:

  • Offener Matter-/Thread-Standard, breit kompatibel
  • USB-C-Akku statt Batteriewechsel, Laufzeit über ein Jahr
  • Ausgereifte Heiz-Automatik und Fenster-offen-Erkennung
  • Nachrüstung ohne großen Umbau möglich

Schwächen:

  • Für den vollen Umfang ist eine Bridge beziehungsweise der Anschluss ans System nötig
  • Wer schon ein anderes Thermostat-System hat, sollte die Kompatibilität vorher prüfen
  • Der Preis liegt im oberen Segment der Heizkörperthermostate
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Alternativen im Blick

Wer sich umsehen möchte, findet gerade rund um Matter spannende Alternativen: Die Heizkörperthermostate von Eve (ebenfalls Matter/Thread) oder das Bosch-Smart-Home-System setzen auf ähnliche Standards. Auch Philips Hue zeigt, wie gut Matter bei Beleuchtung funktioniert - so lässt sich Heizung, Licht und mehr in einer Bedienoberfläche vereinen.

Wer bei tado bleibt und Batterien endgültig loswerden will, findet im Hersteller-Ökosystem zudem die smarten Heizkörperthermostate, die ebenfalls per Akku laufen.

Unsere Empfehlung

Die 2. Generation des tado Thermostats X überzeugt vor allem durch den Akku mit USB-C statt Batterien und die saubere Matter-Anbindung. Für alle, die gerade neu auf smartes Heizen umsteigen oder ihr tado-System erweitern möchten, ist das eine runde Wahl. Wer bereits ein älteres Thermostat besitzt, sollte abwägen: Der Komfortgewinn ist real, aber nur wer IPv6-sicheres Matter im System hat, nutzt alle Vorteile. In jedem Fall gilt: Prüfe die Kompatibilität mit deiner Heizung, bevor du investierst - dann macht das Thermostat im Alltag lange Freude.

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